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Giresun - Tirebolu - Besikdüzü Nach dem Frühstück rollten wir nach einem frühen Bad im angenehmen Meer auf besten Straßen nach Giresun, leider fanden wir keine ortsnahe Parkmöglichkeit. Am Straßenrand wurden Haselnüsse getrocknet. |
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Es wurde gebettelt. |
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Hier versorgte sich die einheimische Bevölkerung, auch aus den umliegenden Dörfern, mit allen nur erdenklichen Produkten. Vom Büstenhalter über Schuhe, Käse, Gemüse, Haushaltsartikel, Werkzeug und vieles mehr. Ein wenig Obst und eine besondere Brotsorte mit riesigen Brotlaiben (dunkler Teig, sehr lecker) dieser Gegend um Trabzon konnten wir erstehen. Ein längeres Erlebnis war der Besuch einer Bank, um einige Euros in türkische Lire zu tauschen. Es wurden Nummern ausgegeben, die gut 20 Menschen vor uns wurden von zwei netten jungen Frauen in „nur“ einer knappen Stunde abgefertigt. Aber der Raum war klimatisiert und der Kurs mit 1,95 TL für einen Euro günstiger als Zuhause. |
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Übernachtung in Besikdüzü Wo bleiben wir heute Nacht? Die Schnellstraße verlief direkt an der Küste und schnitt den Zugang zum hin und wieder vorhandenen Strand ab. In Besikdüzü nahmen wir die Ausfahrt zum Hafen, der zunächst nicht einladend aussah. Es wühlte sich am Ufer lärmend ein Bagger durch die Steine der Befestigung. Bald standen zwei Männer neben den Mobilen, wir sollten weiter fahren, hinten an das Hafenende. |
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Besichtigung Sumela-Kloster Rund 60 Kilometer südlich von Trabzon liegt das berühmte Sumela-Kloster (Marienkloster) in 270 Meter Höhe in eine Felswand „geklebt“. Die Straße wurde immer schmaler und windete sich einen Berg hinauf. Zunächst entrichteten wir den Eintritt von 10 TL in den Altindere-Nationalpark. Die Straße wurde noch schmaler und kurvte sich weiter bergauf. Die erste Parkmöglichkeit war ein Restaurant, hier war alles zu geparkt. Von dort führt ein knapp einstündiger steiler Fußweg zum Kloster. |
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Die Rückfahrt war streckenweise etwas abenteuerreich, bei Gegenverkehr hieß es gut aufpassen, nur wenige Zentimeter zwischen den Fahrzeugen. Ein kleiner Unfall mit Blechschäden zweier Pkws, an denen wir unsere Mobile vorbei quetschen mussten, trieb den Blutdruck nach oben. Reisemobileigner mit Mobilen über 6 Meter Länge und längerem Überhang, sollten sich schon überlegen den Weg zu nehmen. In einem Reisebericht wurde berichtet, das der Eigner sich die hintere Stoßstand abgerissen hatte. Aber dann hatten wir auch diese Strecke bewältigt. Nach einigen Kilometern blieben wir an einem bereits geschlossenen (keine Saison mehr) Restaurant stehen, erst einmal durchatmen. Dann überlegten wir eine Übernachtung. Die Entscheidung hat uns der Besitzer des Restaurants erleichtert, sein kleiner Sohn brachte uns sogar Plastikstühle. Später tauchte das Reisemobil aus IGB auf, es schloss sich ein längerer Plausch mit dem Paar an. |
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Uzungöl Die Nacht war soweit ruhig, der Besitzer des Restaurants kam am Morgen mit einem Stapel Erfrischungstüchern als “Präsent”. Für die Kinder gab es vorher Schokolade, für den Chef einige Zigaretten. Das Wetter ließ uns mal wieder ein wenig im Stich, leichter Regen begleitete die Fahrt entlang der Küste. Die Straße zum kleinen Uzungöl-See in etwa 1.200 Meter Höhe durch eine schöne Landschaft war zunächst mühsam. Kilometerlang holperten wir über den Schotter einer Baustelle, die Straße wurde verbreitert. Am Ziel erinnerte uns die Landschaft an die Alpen. Der See ist eine „Hochtouristenzone“, mit vielen Motels und Restaurants und etlichen Souvenirgeschäften. Aber dennoch beschlossen wir zu bleiben, der Parkplatz am See kostete allerdings stolze 20 TL, einschließlich einer Übernachtung. |
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Angepriesen wird der Ausflugsort neben den Wandermöglichkeiten auch wegen der vielen „guten Fischrestaurants“, die stets frische Bachforellen anbieten. Am Abend waren die Lokale leer, nicht immer einladend, eins bot zwei „Alabalik“ (Forellen) mit Salat und Fladenbrot für 10 TL an, den Tee zum Schluss gab es gratis. Die Forellen waren nicht gerade riesig, aber durchaus schmackhaft gebraten. Am Abend waberte Nebel über den See, der zeitweise die gegenüberliegenden, mit bunten Lasern angestrahlten, Moscheen verschwinden ließ. |
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Am nächsten Morgen sah das ganz anders aus!
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