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Fahrt nach Amasya Nach einer ruhigen, aber kühlen Nacht noch ein kurzer Anstieg durch ein Ski- und Wandergebiet mit Schwarzwaldoptik. |
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Die ersten Reisfelder luden zum Stopp ein. Die Mittagspause verbrachten wir am Rande eines Ortes. Hier wurde Reis zum trocknen ausgebreitet, per Schaufel gewendet und dann zu großen Haufen zusammengeschoben. Amasya Gemächlich rollten wir auf der weitgehend gut ausgebauten vierspurigen Straßen bis Amasya. Direkt am Fluss, in einer Sackgasse, fanden unsere beiden Mobile einen nicht zu lauten Parkplatz für eine Übernachtung. |
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Die idyllisch in das Durchbruchtal des Grünen Flusses eingebettete Stadt mit ihren altehrwürdigen Profan- und Sakralbauten ist der schönste Ort Zentralantoliens, so schreibt der Baedeker. Die Stadt liegt am Rande des Pontischen Gebirges. Zwei Altstadtbereiche galt es zu erkunden. Die Koranschule, eine Moschee aus dem Jahre 1486, es gab viel zu besichtigen. Wir schlenderten über eine schön angelegten Promenade am Fluss entlang, blicken auf die Felsengräber puntischer Könige und die Festung mit Zitadelle. Auf der gegenüberliegenden Flussseite bietet eine teilweise restaurierte Häuserzeile ein malerisches Bild. Auch einige der historischen (nachgebauten) Wasserräder drehen sich wieder für die Touristen. Viele Bars, Restaurants und Cafés buhlten um Gäste. So verschafften wir uns an beiden Flussufern einen ersten Überblick. |
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Am Abend nahmen wir in einem Schnellrestaurant, auf einer Terrasse am Fluss, ein bescheidenes Essen ein. Anschließend ein abendlicher Spaziergang mit beeindruckenden Blick auf die illuminierten Gräber in der Felswand. Besichtigung Amasya Die Übernachtung mitten in der Stadt Amasya war erstaunlich angenehm, bis die Muezzine gegen 5 Uhr mit einer enormen Lautstärke ihren Gesang über die Stadt erschallen ließ. Im benachbarten Reisemobil hat zumindest einer davon nichts gehört, Dank „Stöpsel“ in den Ohren. |
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Hier wurden wir freundlich von einem deutsch sprechenden Türken angesprochen, er genießt jetzt seine Rente, die er sich in Deutschland erarbeitet hat. Er erzählte aus seinem Leben und meinte, für uns wäre diese wundervolle Stadt auch was, entsprechende Immobilienangebote würde er kennen. Wir überlegen noch ... |
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Ünye Über bestens ausgebaute Schnellstraßen rollten wir wieder Richtung Küste, nach Samsun. Viel Industrie, viel Verkehr und günstig getankt. Aber es wurde immer später, wo bleiben wir über Nacht? Der Hinweis auf einen Campingplatz erwies sich als Flop, der nächste Campingplatz lag direkt an der Schnellstraße. Nein Danke, also weiter. |
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Dank des nahen Wasserhahn ließen sich unsere Wassertanks füllen. Der Holzkohlegrill versorgte die hungrigen Mobilsten mit restlicher Grillware aus Deutschland, der laue Abend verlockte dazu bis kurz vor 24 Uhr draußen zu sitzen und zu plaudern. Ein junger deutsch sprechender türkischer Fußballer aus dem Motel erzählte von seinen Träumen, als Profifußballer Geld zu verdienen. Caka Nach ruhiger Nacht und einem Bad des Autors im Meer nahmen wir uns die alte Küstenstraße unter die Räder. Bei einem Zwischenstopp wurden wir von einem ehemaligen Bergmann aus Gelsenkirchen angesprochen, auch er lebte jetzt von seiner erworbenen Rente hier offensichtlich ganz gut. Es folgte ein Stopp mit einer kurzen Besichtigungspause einer alten Kapelle. Im “Strandcafe” gab Tee und Mokka zu liecht überhöhten Preisen. |
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Aber der Strand selbst war schön, das Wasser angenehm, also nahmen wir die Gegebenheiten hin. Der Entschluss über Nacht zu bleiben wurde gefasst, obwohl die Straße sehr nah lag und nicht wenige Lkws vorbei fuhren. Wir hofften auf die Nacht, dann lässt der Verkehr sicherlich nach. Am Abend versuchten wir den Lichtern folgend in einem Strandlokal ein Getränk als „Stellplatzgebühr“ einzunehmen, der ältere Mann verwies uns von der Terrasse, leider geschlossen! Der erste Tag zum relaxen!
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