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Nach 10 Tagen Erg Chebbi verabschiedeten wir uns und fuhren auf der neuen asphaltierten Straße nach Erfoud und füllten den Tank an der Totaltankstelle auf. Der zentrale Suq bot Datteln, Datteln und Datteln, eine Metzgerstraße, Gemüse, Haushaltswaren, Klamotten und vieles mehr. Natürlich wurden wir auf deutsch angesprochen „Mein Geschäft ist dort, nur gucken“, aber wir haben freundlich abgelehnt. Aber gerne ein Gespräch geführt, über das Wetter, über die wenigen Touristen in den letzten Jahren und woher und wohin.

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Das war ein kleiner Einblick in einen typischen Suq, wie er in Marokko noch vielfach zu sehen ist. Für uns auch nach dem fünften Besuch dieses Landes immer wieder sehenswert.

Auf der Straße Richtung Meski befindet sich eine kräftige Wasserfontäne, Geologen haben dort vor Jahrzehnten nach Wasser gebohrt und reichlich gefunden, allerdings ist das salzhaltige Wasser nicht zum täglichen Gebrauch geeignet. Seitdem eine kleine Touristenattraktion, selbst Souvenirverkäufer u.a. mit vielen Fossilen haben sich hier etabliert. Fast hätten wir ein Handwaschbecken gekauft...   

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Ein kurzer Stopp an einer großen Aussichtsplatform mit Blick in das Ziztal mit seinem Palmengürtel und den rotbraumen Lehmdörfern. Leider hatten wir den Wolkenschieber vergessen...

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Source Bleue de Meski

Der Campingplatz mit Badestelle mit seinen vielen Souvenirshops präsentierte sich wie eh und je. Die Sanitäranlagen in dem Hauptgebäude sind unerträglich, etwas besser im Nebengebäude. Mohammed, Abdull, Hassan, alle waren sie noch da, erst einen Tee trinken, dann wurde auch ein wenig geklagt, es kämen nicht mehr so viele Touristen. Marokko wird von den Europäern mit anderen nordafrikanischen Staaten in einen Topf geworfen und als gefährlich empfunden, was dummes Zeug ist. 

Da wir den Platz schon lange kennen, entstanden keine weiteren Bilder, hier ein Bild von vorherigen Besuchen:

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Eine Taijne mit Chicken wurde uns im Reisemobil serviert, von Mohammeds Mutter vorbereitet und vom Sohn auf dem Gaskocher vor seinem Geschäft vollendet, lecker. Er heiratet bald, auf die Frage, ob denn seine Braut nett wäre, zuckte er mit den Achseln, “Wäre Katze im Sack”...

Völlig unverständlich für uns, ein deutsches Paar war schon seit vor Weihnachten auf dem Platz. Zwei Übernachtungen unter den Palmen waren uns genug, nix wie weg. Mohammed wollte kein Geld für die Taijne, aber drei Dosen Bier und ein Literpack Weißwein waren willkommen.

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Bald bummelten wir bei Temperaturen bis 19 Grad über die N10 Richtung Todra-Schlucht, in der Ferne stets das Atlasgebirge im Blick, wo teilweise Schnee lag. Zwischendurch noch Kleinigkeiten an Lebensmitteln in einem der typischen kleinen Lädchen eingekauft, der freundliche Besitzer bot seinen Tee an, den haben wir höflich abgelehnt. Da die Verständigung nicht so recht klappte, musste der Autor hinter die Theke, um in die Regale zu greifen. Früher gab es in Deutschland die so genannten Tante Emma Läden, dieser hier war ein Onkel Mohammed Shop.  

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