Banner_2_Reisemobil-fahren.de

Seen im Mandara-Gebiet - 02.11. 

Die vier Toyota Allradfahrzeuge standen kurz vor 9 Uhr zur Abfahrt bereit, die Gruppe verteilte sich auf die Fahrzeuge. Raus aus dem Campingplatz und schon wurde die erste Düne in Angriff genommen, unser junger Fahrer fegte hinauf und wieder runter, kurvte durch den Sand und blieb kurz vor dem nächsten Dünenkamm stehen, der Schwung reichte nicht. Also zurück und wieder Anlauf genommen, geschafft. Da der Vergaser dieses Oldtimers nicht regelmäßig arbeitete, stiegen wir beim nächsten Stopp in ein anderes Fahrzeug um. Die Begleitmannschaft samt Koch „durfte“ mit dem jungen Mann fahren.

P1130424
P1130429 P1130423
P1130440
P1130438
P1010915

Durch die endlose Sandwüste mit herrlichen Dünen fuhren einige Gruppen mit Allradfahrzeugen.

Eine Gruppe Italiener und Franzosen befuhren die Strecke mit ihren eigenen Fahrzeugen, diese blieben hin und wieder stecken. Mouldi meinte, die Fahrzeuge taugen alle nicht für diese Wüste, er schwört auf Toyota. Stecken bleiben ist unseren Libyern mit ihren betagten Toyota-Allradfahrzeugen in der Tat nicht passiert!

Aber immer mal wieder die Luft angehalten, wenn „volles Rohr“ ein Dünenkamm erreicht wurde und es wie auf einer Rampe langsam steil bergab ging. Viele Fotostopps, bis wir den vor vielen Jahren verlassenen Ort Mandara erreichten.

P1130445
P1130469 P1130490
P1130474
P1130473 P1130476
P1130498 P1130460

Ein zauberhafter Anblick, inmitten der Dünen der Mandara-See, umrandet mit Palmen. Souvenirstände auch hier, pechschwarze Tuareg bieten hier überwiegend Schmuck an. Uns hat das oft überteuerte Angebot nicht verführt.

P1130499

WC (lieber nicht benutzen) und ein Brunnen, Skifahren auf den Dünen war auch möglich. .

P1130516
P1130503
P1010901
P1010892
P1130465
P1130510
P1130508
P1130517
P1130512

Was die Damen sich so zu erzählen hatten? Aber “man(n)” muss ja nicht alles wissen!

Hier wurde unser Mittagessen im Schatten zubereitet, viel frischen Salat mit gekochtem Ei und Käse. Durchaus lecker zubereitet.

Bedenken den Salat zu essen hatte keiner, im Gegenteil wir haben alle kräftig zugelangt. Tee, Kaffee, Dosengetränke und eine Banane zum Nachtisch gehörten dazu.

P1130521 P1130520
P1130470
P1130514

Gesättigt verfielen einige in eine gewisse Lethargie. Unser “Aufpasser” der Tourist-Polizei genehmigte sich einige Ruheminuten in einer völlig entspannten Lage.

Die einen ruhten im Schatten des Toyota, die anderen schlicht und einfach im Sand.

Weitere Seen fuhren wir an, wie den „Ulm el Ma“, das bedeutet „Mutter des Wassers“. Dieser See ist schmal und lang gezogen, auch hier herrliche Bilder, im Hintergrund die großen Dünen, mit den Palmen am Ufer, die sich im stark salzhaltigen Wasser spiegelten.

P1010923
P1130557
P1130556
P1130559
P1130576
P1130575
P1130564
P1130523
P1130583

Eingebettet in die Sanddünen liegen die Mandara-Seen wie Juwelen im Gebiet der Um al Maa.

Abhängig vom Grundwasserspiegel haben sich hier zahlreiche kleinere Seen gebildet und bieten eine Oasenlandschaft. Der Anblick ist eine Augenweide und wirkt tatsächlich wie eine Fata Morgana. Die Seen werden teilweise von heißen Quellen gespeist. Aber auch der ausgetrocknete „Tassrufa-See“ bot hoch von einer Düne ein interessantes Bild.

P1130577
P1130573 P1130558
P1130581
P1130542
P1130545
P1130549 P1130535
P1130540
P1010854

Gut acht Stunden verbrachten wir bei angenehmen Temperaturen in der Wüste, die Augen konnten sich nicht satt sehen. Es ist schier unglaublich soviel feinen gelb goldenen Sand mit den herrlichen Dünenformationen zu sehen. Diese reine Sandwüste ist sicherlich der schönste Teil der riesigen Sahara, man könnte schier süchtig werden... oder sind wir es schon? 

P1130446

Die Fahrt in den Allradfahrzeugen hatten nur einen Nachteil, stetig herrschte ein unangenehmer Benzingeruch, auch im inneren der Fahrzeuge. Durch die oftmals starken Schräglagen musste irgendwo ein wenig Benzin auslaufen. Wenn auch manchmal die Blickwinkel etwas dramatisch aussahen, die erfahrenden Fahrer meisterten souverän die Strecke. Fazit, jederzeit wieder, einfach ein unbeschreiblich schöner Tag. 

Nach oben

Weiter

Zurück

 

Zurück zur Übersicht Reiseberichte Deutschland - Europa - Welt