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Mandara - Awinat - 03.11.  

Heute nähern wir uns nach 302 Kilometern dem Ausgangspunkt für unseren dreitägigen Ausflug mit Geländewagen in das Akakus-Gebirge. Zunächst ein kurzer Besuch de „Hattia Pyramida“, ein Gräberfeld mit Erd- und Pyramiden-Gräbern.

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Das Dromedar als Fleischlieferant. Das einhöckerige Dromedar ist ein ausgesprochenes Wüstentier mit geringem Wasserbedarf, die Libyer haben es seit einiger Zeit wieder als Nahrungsmittel entdeckt. Probiert haben wir es auch mal, aber uns hat es nicht vom “Höcker” gerissen.

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Die Weiterfahrt bescherte immer mal Teilstrecken mit schlechten Straßen, die Sommerhitze hat den Belag auch hier aufbrechen lassen. Die Wüste wurde wieder eintönig, das Gelände wird eben und verliert alle Konturen.

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Einkaufsstopp in Awebari, die libysche Begleitung achtete währenddessen ein wenig auf unser Reisemobil.

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Der Präsident Oberst Muammar al-Gaddafials auf dem Plakat an einer Hauswand schaute erhaben über unseren “BIG GRASSHOPPER” hinweg.

Warum eigentlich? Grün ist doch die Farbe der Landesflagge von Libyen!

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Ein CD mit Tuareg-Musik wechselte für kleines Geld den Besitzer und erfreute uns immer wieder während der Fahrt.

In den kleinen, oft bemerkenswerten Lebensmittelgeschäften unterwegs gibt es die Grundnahrungsmittel, einige Konserven, Kekse, Säfte, Süßigkeiten und Brot. Manchmal Joghurt, aber fast immer Milch, ein wenig Käse und Gemüse, mal gut, mal weniger gut. Selbst Bier war im Angebot, aber natürlich alkoholfrei.

Wer in dieses Land fährt, sollte das Angebot der deutschen Supermärkte vergessen, oder das was ihm wichtig ist mitnehmen. Brot ist das billigste Nahrungsmittel, weil subventioniert, teilweise musste dafür noch nicht einmal bezahlt werden.

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Woher kam plötzlich das Wasser am Straßenrand her? Auch während unserer Pause in der Weite der Wüste konnten wir hier nur mutmassen.

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Am späten Nachmittag erreichen wir „Al Awaynat“, Der dortige Campingplatz war noch nicht fertiggestellt, aber die Reiseteilnehmer nehmen es mit Gleichmut. Es gab laut Mouldi keine bessere Alternative zu dieser Baustelle. Dem Autor verschlug es zunächst die Sprache, eng gedrängt standen die Reisemobile in einer Hinterhofatmosphäre. Die Santäreinrichtungen waren immerhin zum Teil brauchbar. Das Camp verfügte auch über Rundhütten, die von den Gruppen mit Allradfahrzeugen regelmäßig ausgebucht waren. 

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Mouldi wurde ein wenig unruhig, die Tankstelle nebenan hatte keinen Diesel mehr. Es soll aber bald Nachschub kommen, Mouldi ließ sich vorsorglich 200 Liter sichern.

Das Restaurant verköstigte einen Teil der Gruppe, wir haben ausnahmsweise im Reisemobil gegessen. Anschließend schwärmte die Runde unter einer überdachten beleuchteten Ecke von den nächsten Tagen.

Was sollte man alles mitnehmen? Zahnbürste und Schlafsack reicht!? Ein wenig mehr wird es bei allen schon sein, so ein zivilisierter Europäer ist es eben nicht gewohnt im Zelt unter einfachsten Bedingungen zu übernachten. Nachts wird es kalt, wird gewarnt, also noch eine Wolldecke mitnehmen! Noch ein Tipp von Mouldi, ein Kopfkissen wäre auch nicht schlecht. Die ohnehin schon sehr große Sporttasche plus Seesack wurde prall gefüllt.

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