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11 Tage Shanghai - Yangtze - Peking - 4 Nächte mit MS CENTURY DIAMOND 2010

Auch Reisemobilsten haben gelegentlich Fernziele im Auge. Obwohl China durchaus mit dem Reisemobil erreichbar ist, ziehen wir einen Kurztrip mit dem Flugzeug in das “Reich der Mitte” vor.

Einmal reinschnuppern in das riesige Land, einmal auf der chinesischen Mauer stehen. China, ist mit 9,6 Millionen km² rund 27 mal so groß wie Deutschland. 20.000 Kilometer Landesgrenzen und 18.000 Kilometer Küste machen die gigantischen Ausmaße deutlich. Über geschätzte 1,4 Milliarden Menschen leben dort, das bevölkerungsreichste Land der Erde.

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„Moderne trifft Tradition: Shanghais Glaspaläste und Wolkenkratzer, dazwischen Tempel und Garküchen – ein beeindruckender Kontrast. Und dann ein Fluss voller Höhepunkte: der Yangtze. Das atemberaubende Bauwerk des Drei-Schluchten-Staudamms, grandiose Naturimpressionen bei der Fahrt über den längsten Fluss Chinas, an dessen Ufern uralte Kulturstädte liegen. Und dann Peking, beeindruckendes Zeugnis zahlreicher Kaiserdynastien. Erleben Sie die vielen Gesichter Chinas bei dieser Reise.“

So die Werbung von Nicko Tours mit einer Kurzbeschreibung der Reise, die uns angesprochen hat.

Die Links in diesem Bericht führen überwiegend nach Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

1./2. Tag Samstag/Sonntag - Hinflug

Unser Flugticket beinhaltete die Anreise mit der deutschen Bahn bis zum Frankfurter Flughafen. Der Intercity brachte uns schnell in rund 1 Stunde und 45 Minuten von Essen nach Frankfurt, entlang der A 3 rauschte der Zug auch mit 300 km/h dahin. Wir kennen die Strecke gut, nur mit dem Reisemobil bummeln wir mit knapp 100 km/h dort entlang, natürlich auf dem Asphalt der Autobahn.

Nach ein wenig suchen war der Schalter der Air China gefunden, da wir früh dort waren, keine Wartezeiten. Die fingen danach an, gut 2 ½ Stunden noch bis zum Abflug. Im Flugzeug gute Fensterplätze erwischt, pünktlich um 19:20 Uhr hob der fast ausgebuchte Flieger ab.

8865 Kilometer bis nach Shanghai zeigte das Display an. „Genießen Sie den Sonnenaufgang vom Flugzeug aus und tanken Sie schon im Voraus ein Stück asiatische Gelassenheit.“ So die Werbung, na ja, geschäftiges Treiben, chinesisches Stimmgewirr zum eingewöhnen, alles, aber nicht gelassen. Etwas zu trinken, kleines Fischgericht, chinesisches Dosenbier und chinesischer Wein waren auch zu haben. Sonst alles in Ordnung? Nicht ganz, einer unsere Sitze ließ sich nicht mehr verstellen, auf der Toilette war auch nicht mehr alles funktionstüchtig. Die Reinlichkeit in diesem Bereich ließ auch zu wünschen übrig, Ecken scheinen hier keine Beachtung mehr zu finden.

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Aber natürlich war das ein Top gepflegtes Flugzeug, der Airbus 340-300, in technischer Hinsicht, so hofften wir. Zumindest hatten die Piloten gute Laune, wie wir von der Abflughalle aus in der Kanzel beobachten konnten.

Rund 10 stunden sollte der Flug dauren, er war etwas kürzer als angekündigt. Die Verpflegung war genießbar. Das Bordpersonal lächelte allerdings fast gar nicht, dafür war die Landung in Shanghai/Pudong perfekt.

Der gewaltige moderne Flughafen ist auf rund 60 Millionen Fluggäste jährlich ausgelegt.  

Angekommen, die Reiseleiterin Ina, die die Reise bis zum Ende begleitete, erwartete uns bereits!

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Shanghai, Chinas zweitgrößte Stadt mit ca. 19 Millionen Einwohner, die ersten Eindrücke, die ersten Informationen wurden im Bus vermittelt.

Der moderne Bus fuhr die Gruppe zum Hotel. Der Busfahrer trug weiße Handschuhe. Er steuerte den Bus sicher über die Schnellstraßen in das Zentrum Shanghais.

Wir erlebten Stau, fuhren am Expo-Gelände vorbei, mit Blick auf den chinesischen futuristischen Pavillon. Bis zu 700.000 (!) Menschen - fast nur Chinesen - besuchen die Expo täglich, mit stundenlangen Wartezeiten vor den einzelnen Pavillons verbunden.

Trotz Müdigkeit staunten wir über die vielen Hochhäuser, die vielen Autos, das bunte Bild der Stadt. Volkswagen sind in Shanghai eins der beliebtesten Fahrzeuge, egal ob Taxis oder private Autos. Alleine 3.000 VW-Touran-Taxis und unzählige VW-Jetta aus chinesischer Produktion kurven durch die Stadt.

Wir bezogen das großzügige Zimmer im 11. Stock des neuen „Holiday Inn Shanghai Vista“. Die Müdigkeit rief die Bettzipfel, eine Stunde „langmachen“ war zeitlich möglich, bevor eine erste Rundfahrt begann.

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